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Atomausstieg - Was folgt daraus?

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Das Bundeskabinett hat am 06.06.2011 dem Aus für acht Atomkraftwerke und der stufenweise Abschaltung aller Meiler bis 2022 zugestimmt. Bis 2020 soll ein Ökostromanteil von 35 % erreicht werden. So steht es auf dem Papier.

Erreicht werden soll das Ziel u. a. dadurch, daß der Energieverbrauch von Gebäuden drastisch reduziert wird. Das Gebäudesanierungsprogramm soll deshalb auf 1,5 Milliarden Euro jährlich für 2012 bis 2014 erhöht werden. Zusätzliche Abschreibungsmöglichkeiten im Gebäudesektor sollen die Zielerreichung flankieren. Die Mittel sollen  für die Erhöhung des Effizienstandards für Gebäude verwendet werden.

Da kommen spürbare neue Belastungen auf die Gebäudeeigentümer zu, die mit einer Erhöhung von zinsgünstige KfW-Mitteln um rd. 0,5 Mrd. Euro mit Sicherheit nicht zu finanzieren sein werden, zumal Wohnungseigentümergemeinschaften nur sehr schwer in den Genuß von KfW-Mittel kommen können.

Das ganze wird nur funktionieren, wenn sich der Bund endlich einmal durchringt, Fördereffekte so zu gestalten, daß Bauen und Sanieren in  höhere energetische Standards attraktiv und nachgefragt werden. Ebenso notwendig wird es allerdings sein, auch ausreichende Mittel zur Verfügung zu stellen. Wir werden über die Dinge, die kommen, berichten.